Veganer Käsekuchen mit weißer Schokolade, Himbeeren und Johannisbeergelee-Topping

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Dieser Kuchen ist soo Yummi!! Ich habe viele vegane Kuchen probiert und oft merkt man den Unterschied nicht, doch beim Käsekuchen hat bisher immer etwas gefehlt. Die übliche Variante mit Seidentofu ist einfach für meine Begriffe nie wirklich an den klassischen Käsekuchengeschmack rangekommen.

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Doch jetzt gibt es von Alpro den Sojaquark! Als ich diesen im Kühlregal entdeckte, stand für mich fest, es wird einen veganen Käsekuchen geben und war sehr aufgeregt, wie nah dieser dem originalen Geschmack kommen würde. Zeitgleich hatte ich Himbeeren und Johannisbeeren im Obstkorb, aufgestockt mit veganer weißer Schokolade hatte ich alle nötigen Zutaten für einen sommerlich frischen Käsekuchen zusammen.

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Für das Biskuit in einem 26er Backrahmen braucht ihr:

260 g Mehl
120 g Zucker
160 g pflanzliche Butter (Alsana)
1/2 Päkchen Backpulver
Prise Salz

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Alles mit dem Knethaken vermischen. Backrahmen mit Backtrennspray einsprühen und den Teig mit den Händen zu einem Boden mit hohem Rand drücken.

Für die Füllung:

800 g Soja Quark ( 2 Packungen Alpro Go On Quark)
160 g vegane weiße Schokolade
2 EL Vanillezucker
200 g Himbeeren
Schale einer Bio Zitrone

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Schokolade schmelzen mit Quark, Zucker und Zitronenzesten verquirlen, Hälfte auf den Teig gießen, Himbeeren darauf verteilen und mit Restquarkmenge überdecken.

Bei 170 Grad auf mittlerer Schiene Ober-/Unterhitze für ca. 45-60 Minuten backen.
Komplett abkühlen lassen.

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Fürs Johannisbeergeleetopping:

500g Johannisbeeren
100g Gelierzucker

Johannisbeeren verlesen und mit Zucker einkochen. 3 Minuten aufkochen und dann durch ein Sieb drücken. Kurz abkühlen lassen und anschließend auf dem Kuchen verteilen.

Im Kühlschrank komplett auskühlen lassen und dann erst anschneiden.

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Schichttorte im Vintage-Look mit Fruchtfüllung

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Viel Zeit ist seit dem letzten Post vergangen, umso mehr freue ich mich endlich wieder loslegen zu können!

Wir haben das Ende des ersten Schuljahres meines Sohnes im Garten mit Schulfreunden und Familie celebriert.  Diese Feier, die am Tag der Zeugnisausgabe,  die Sommerferien einläuten sollte, nahm ich zum Anlass für diese Torte, die ich schon seit längerem auf meiner To-Do-Liste hatte. Es gibt etliche Videos auf youtube zum Thema „Rosenspritztechnik“, die mich inspiriert haben. Und da ich mir beim letzten Stöbern in Tortendekoläden eine neue dazu passende Tülle besorgt hatte, fand ich die Idee naheliegend eine Schichttorte mit Rosendeko zu kreieren.

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Der Look der Torte sollte in Richtung Vintage gehen, daher entschied ich mich für Pastelltöne und Perlendeko. Als Füllung habe ich zwei Cremes aus frischpürierten Früchten hergestellt, die für Frische in der Torte gesorgt haben, was natürlich sehr gut zu dem heißen Wetter an jenem Tag sehr gut passte. Ihr könnt mit den Obstsorten natürlich variieren, wie ihr wollt. Oder das Obst kleingestückelt unter die Creme geben statt sie zu pürieren. Lasst eurer Fantasie freien Lauf! 🙂

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Teig (für 28er Backrahmen):

6 Eier
400 g Mehl
100 g Haselnüsse, gemahlen
300 g Zucker
300 ml Öl
300 ml Buttermilch
1 Pk Backpulver
100 g Schokoraspeln

Eier und Zucker schaumig schlagen, Öl und Buttermilch kurz unterrühren. Mehl, Haselnüsse, Schokoraspeln und Backpulver dazusieben und ebenfalls kurz unterheben bis sich alles geradeeben zusammengefügt hat.
Auf unterer Schiene im Ofen bei 180Grad für ca.50 Min. backen.

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Für die Cremes:

400 g Mascarpone
100 g Frischkäse
2 EL Vanillezucker
150 g Sahne
1 Banane
1 Mango
2 Packungen Sofortgelatine

Sahne steifschlagen. Mascarpone, Frischkäse, und Zucker mit Sofortgelatine einige Minuten schlagen. Sahne unterheben. Banane und Mango jeweils mit 25ml Sahne pürieren. Hälfte der Creme mit Bananenpüree und die andere Hälfte mit Mangopüree mischen. Kalt stellen.

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Ausgekühlten Teigboden zweimal waagerecht teilen.
Ersten Boden auf einen Kuchenteller platzieren, Tortenring umlegen und eine der Cremes darauf verteilen. Zweiten Boden vorsichtig auflegen und die zweite Creme drüberschichten. Mit letztem Boden abschließen. Hierbei entweder die obere Seite etwas „begradigen“ oder einfach umgekehrt auflegen. Für mind. 4Std., noch besser über Nacht kaltstellen.

Für das Ummanteln der Torte habe ich ein Creamcheese Frosting hergestellt:

200 g Butter
200 g Frischkäse
450 g Puderzucker, gesiebt
Evtl.Lebensmittelfarbe

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Butter weißcremig aufschlagen. Das kann einige Minuten dauern. Dann löffelweise bei kleiner Stufe Puderzucker unterrühren. Zum Schluss Frischkäse portionsweise unterrühren und schnell kaltstellen. Wenn diese kühl und fest genug ist, erst eine Schicht auf die Torte auftragen, dann die Torte kaltstellen, sodass alle Krümeln ‚eingefangen‘ sind und dann eine zweite Schicht sauber und ebenmäßig wie möglich auftragen. Das geht mit einem Spatel am besten.

Ein Tipp für die Rosen: Hier verwende ich reine Buttercreme, denn die Rosen sollen schön stabil werden und mit der Frischkäsevariante würden sie schnell zerlaufen.
Für die Anzahl an Rosen wie auf dem Bild braucht ihr ca. 100 g Butter und 250g Puderzucker. Dazu die Rosen einzeln auf Backpapierstücke spritzen und dann im Tiefkühl kurz anfrieren, um diese dann auf der Torte platzieren zu können.

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Marzipan-Karamell Torte mit Brom- und Heidelbeeren

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Eine Torte zum Muttertag darf und sollte etwas besonderes sein. Wie es eben auch Mütter sind! 🙂

Diese Torte ist eine der leckersten die ich je kreiiert habe. Die samtige Karamellcreme harmoniert sehr schön mit der dünnen Marzipanschicht und dem fruchtigem  Aufstrich. Aus rein optischen Gründen habe ich mich entschieden, die Beeren auf der Torte zu verteilen, statt sie z.B. in die Creme miteinzuarbeiten. Das könnt ihr natürlich je nach eurem Gusto machen.

Die Torte ist wirklich schnell gemacht und sieht trotzdem mega aus. Auch die Zutaten sind in jedem gut sortierten Supermarkt erhältlich.

Für den Biskuit (18er Backrahmen) braucht ihr:

2 Eier
1 Prise Salz
100 g Zucker
150 g Mehl
100 ml Pflanzenöl
100 ml Eierlikör ( oder andere Flüssigkeit, z.B. Buttermilch)
1/2 Pk. Backpulver

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Eier, Salz und Zucker schaumig rühren.
Restliche Flüssigkeiten dazugeben und kurz unterrühren. Zum Schluss Mehl und Backpulver hineinsieben und nur so lange rühren bis alle Zutaten gut vermengt sind.
In eine bzw. zwei Backrahmen (1/3 in einen und 2/3 in den anderen) füllen.
Bei 180° ca. 20 Min. backen. Der Rahmen mit weniger Teig braucht noch weniger. ca 15 Min. Stäbchenprobe!
Den dickeren Bisuit nach dem erkalten waagerecht in 2 teilen.

Für die Füllung braucht ihr:

ca.6 EL Brombeer oder Heidelbeermarmelade
200 g Marzipan
250 g Mascarpone
100 g Quark
100 g Frischkäse
4 EL Dulce de Leche (Karamellcreme)
4 TL Sofortgelatine

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Mascarpone, Quark, Frischkäse und Karamellsauce verrühren. 4 El in einem Topf erwärmen, vom Herd nehmen und die Gelatine einrühren bis diese sich aufgelöst hat. Dann portionsweise die restliche Creme unterrühren. Kurz beiseite stellen.

Tortenring um einen Teigboden legen. Diesen mit Marmelade dünn bestreichen, Marzipan zwischen zwei Klarsichtfolien ausrollen auf die Biskuitgröße zuschneiden und auf die Marmelade legen.
Darauf eine Schicht Karamellcreme verteilen und wieder mit dem nächsten Teigboden genauso verfahren. Mit dem letzten Biskuit abschließen und im Kühlschrank ca. 3 Stunden ruhen lassen.

Für die Creme zum Umhüllen:

100 g Butter
150 g Puderzucker
100 g Frischkäse
2 EL Dulce de Leche
ordentliche Prise Salz

Erst die Butter weißcremig aufschlagen. Dann restliche Zutaten nach und nach unterrühren. Die Torte einmal damit bestreichen, evtl kurz in den Kühlschrank stellen und noch eine Schicht auftragen. Mit Beeren dekorieren und genießen!

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Tiramisu Cupcakes

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Sie sind everybody’s darling, denn ich kenne keine Person, die nicht auf Tiramisu steht.

Umgewandelt als Cupcake ergibt es einen leckeren Teig mit leichtem Amaretto Aroma, einer Füllung aus mit Kaffee getränkten Löffelbiskuit und einer sanften Mascarponecreme mit Kaffee-/Amarettoaroma.

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Für 12 Cupcakes braucht ihr:

125 g Butter
125 g Zucker
2 Eier
125 g Mehl
8 g Backpulver
25 ml Amaretto
ca. 10 Löffelbisquits
eine Tasse starker Kaffee

Butter und Zucker weißcremig schlagen. Eier erst seperat kurz mit Gabel aufschlagen, dann langsam zur Buttermischung unter stetem Rühren dazugeben.
Gesiebtes Mehl und Backpulver leicht unterheben und den Amaretto zum Schluss mit einarbeiten.
Teig in Förmchen zu 2/3 füllen und im Ofen bei 175 Grad für ca. 15-20 Minuten backen.

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Für die Creme 2El Kaffee beiseitestellen. Von 6 Löffelbiskuits je die Enden ca. 2,5 cm abschneiden und für die Deko ebenfalls beiseitestellen. Rest für die Füllung zerkrümeln.
Nach dem Abkühlen etwas Teig aus der Mitte der Cupcakes rausschneiden, und zerkrümelte Löffelbiskuits hineingeben und mit Kaffee tränken.

Fürs Frosting

250 g Mascarpone
125 g Philadelphia Frischkäse
100 ml Sahne
0,5 Päckchen Sahnefestiger
150 g Puderzucker
1 EL Amaretto
2 EL starker Kaffee

Mascarpone mit Amaretto und Kaffee mixen. Frischkäse kurz unterrühren. Puderzucker dazusieben. Wenn es noch zu flüssig ist, mehr Puderzucker zugeben.
Kurz vor dem vVerwenden des Frostings, Sahne mit Sahnefestiger steifschlagen. In drei Portionen zur Mascarponecreme geben und unterheben.
In Spritzbeutel füllen, auf die Cupcakes spritzen, mit Kakao bestäuben und den vorbereiteten Löffelbiskuits dekorieren.

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Erdbeer-Limetten Tarte

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Mit dem Frühling kommt auch die Lust auf frische und leichte Desserts, wie diese Erdbeertarte mit Limettencurd.

Ich hatte unbedingt wieder Lust meine Tarteform zu benutzen, nachdem ich sie ja mit der Erdnussbuttertarte einweihen durfte. Und als ich mir die ersten Erbeeren im Markt schnappte, war klar, wo diese landen würden.

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Letztes Jahr im Frühjahr gab es bei uns eine Zitronentarte, daher dachte ich mir diesmal die Curd aus Limetten herzustellen. Hierbei ist es sehr wichtig, dass frische Eier verwendet werden! So eine Curd kann man auch schon im Vorraus herstellen, denn gekühlt hält sie eine Woche im Schraubglas.

Für den Teig braucht ihr (ich habe eine große rechteckige Form und 5 kleine runde Tarteformen mit der Menge gefüllt):

300 g Mehl
100 g Puderzucker
120 g kalte Butter
2 Eigelb
4 EL Wasser

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Alle Zutaten zusammenkneten und in Folie gepackt für eine halbe Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.

Für die Limettencurd:

120g Zucker
2 große Eier
Saft und Schale von 2 Bio-Limetten + Holunderblütensirup (ca.100ml)
50 g Butter

Alles außer der Butter in einer hitzebeständigen Schüssel über einem leicht köchelnden Wasserbad unter ständigem Rühren mit einem Schneebesen erhitzen. Die Eier dürfen nicht gerinnen. Sobald die Masse cremig wird vom Wasserbad nehmen und 50g gewürfelte zimmerwarme Butter unter Rühren schmelzen lassen. Beiseite stellen.

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Teig ausrollen und auf die Tarteformen anpassen. Mit einer Gabel einige Male in den Teigboden stechen. Zum Blindbacken Teig mit Backpapier abdecken und z.B. Reiskörnern bedecken.
10 Min. bei 180 Grad blindbacken, dann Papier und Körner entfernen und nochmals 5 Min. backen.

Curd auf dem Teig verteilen und nochmals für 5 Min. in den Backofen geben. Gut auskühlen lassen.

Weitere Füllung:

200 g Erdbeeren (200 g Heidelbeeren)
60 g weiße Schokolade
Handvoll Haselnüsse, gehackt
Getrocknete Blüten von Rosen, Sonnen-, Ringel- und Kornblumen zum Dekorieren

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Ich habe die Erdbeeren in Scheiben geschnitten und auf der Curd verteilt. Die weiße Schokolade überm Wasserbad schmelzen und in einen Beutel mit kleinem Loch füllen und auf die Tarte spritzen. Dafür müsst ihr die Schokolade etwas auskühlen lassen, damit sie nicht mehr so flüssig ist.

Zum Schluss habe ich das ganze für den Crunch mit gehackten Haselnüssen bestreut und den essbaren Blüten dekoriert.

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Rübli-Schichttorte

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Ostern steht vor der Tür und auch dieses mal darf es mehr als nur ein Kuchen sein.
Ich habe mir gedacht, das Rezept recht traditionell zu halten und dafür in der „Gestaltung“ und Deko ein wenig zu variieren.
Meine Torte besteht also aus 3 Böden, die mit einem Frischkäsefrosting geschichtet werden. Und da ich in letzter Zeit seit dem Maracuja-Käsekuchen so sehr auf weiße Schokolade stehe, habe ich zum Schluss die Torte mit dieser begossen und mit gehackten Pistazien dekoriert.

Ihr könnt das Ganze auch wunderbar einen Tag vorher zubereiten, da der Kuchen am zweiten Tag noch saftiger schmecken soll. Ich habe diese Torte einem Freund zum Geburtstag gebacken und sie wurde auch am gleichen Tag noch angeschnitten und alle fanden sie trotzdem sehr saftig. Aber wenn man Besuch bekommt und eh schon genug am gleichen Tag zu tun hat, finde ich es sehr praktisch, wenn man ein Rezept hat, das man gut und gerne schon einen Tag vorher zubreiten kann.
Nun ihr ahnt es wahrscheinlich schon, es gibt kein Foto vom Anschnitt, da ich die Torte, wie gesagt, verschenkt habe. Aber weil es keine komplizierten Zwischenschritte gibt, bekommt man das Ganze auch so gut hin.

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Hier noch kurz einige Fakten zur Rüblitorte, weil ich mich schon gefragt hab, woher das Wort Rübli eigentlich kommt. Laut Wikipedia ist es das alemannische Wort für Karotte. Und seine Herkunft hat der Rüblichkuchen in der Schweiz. Wieder was dazu gelernt!

 

Für 3 Böden mit 22cm Durchmesser braucht ihr:

550 g geraspelte Möhren
375 g Mehl
1 Pk Backpulver
3 TL Zimtpulver
375 g Öl, neutrales
6 Eier (Größe M)
200 g gemahlene Mandeln
100 g grob gehackte Walnüsse
160 g brauner Zucker
150 g weißer Zucker
Prise Salz

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Ein Ei und 5 Eigelbe mit dem Zucker schaumig schlagen. Weiterschlagen und das Öl in dünnem Strahl dazugeben. Mehl, Backpulver, Salz und Zimt seperat durch ein Sieb streichen. Zur Eimasse geben und unterheben. Möhren und Nüsse unterziehen und zum Schluss steif geschlagenes Eiweiss in drei Schritten unterheben.
Ich habe den Teig in 3 Backrahmen seperat gebacken, da ich die Walnussstücke sehr grob gelassen hab und dadurch das Durchschneiden der Böden etwas kompliziert werden könnte.

Böden komplett auskühlen lassen.

Währenddessen das Frosting zubereiten:

600 g Frischkäse
Mark einer Vanilleschote
100 g Butter
Prise Salz
300 g Puderzucker

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Butter weißcremig aufschlagen. Puderzucker in kleinen Mengen dazugeben. Salz und Vanille dazugeben. Zum Schluss Frischkäse vorsichtig untermengen. Wenn du zu lange oder auf zu hoher Stufe rührst, wird die Masse schnell flüssig. Also kurz unterrühren und dann kalt stellen.

50 g Pistazien schälen in heißem Wasser etwas einweichen. Dann lässt sich die Haut wunderbar abziehen. Kurz im Ofen trocknen und nicht zu fein Hacken.

Ich habe 5 TL San Apart unter die Creme gerührt, damit die Masse nicht doch zu weich wird, da ich hier nicht so viel Butter verwendet habe, der sonst beim Frosting für die Standfestigkeit sorgt.

Dann ein Boden nach dem anderen mit Frosting abwechselnd schichten. Dabei etwas Creme übrig lassen. Mit dieser die Torte drumherum bestreichen.

Deko:

200 g weiße Kuvertüre
20 g Kokosfett (Palmin)

Zusammen über dem heißen Wasserbad schmelzen, kurz etwas abkühlen lassen und auf die zuvor nochmal gut durchgekühlte Torte gießen. Fest werden lassen und die restlichen freien Stellen an den Seiten mit den gehackten Pistazien ummanteln.

Ich habe bewusst die Zuckermenge im Teig gering gehalten, da die Süße der Frischkäsemasse es wieder ausgleicht. Falls ihr nur den Kuchen backt ohne viel oder jegliches Frosting solltet ihr ca. 50 – 60 g mehr Zucker in den Teig geben.

Lasst es euch schmecken!

Frohe Ostern!

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Cupcakes à la Donauwelle – Der Klassiker mal anders!

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Heute gibt’s die klassische Donauwelle in neuer Form.
Mich packte vor zwei Tagen einfach die Lust auf Donauwelle und ich hatte auch Lust auf Cupcakes, also habe ich mit der Hälfte der Zutaten Cupcakes und mit der anderen die klassische Schnitte hergestellt.

Wenn ihr die nötigen Werkzeuge habt (Teigkarte mit Zacken, eckiger Backrahmen), ist die Donauwelle wirklich einfach zuzubereiten, sieht aus wie vom Lieblingsbäcker und man braucht auch keine komplizierten Zutaten. Also ich musste z.B. nur die Kirschen besorgen. Alles andere gehört eher zu den vorrätigen Zutaten.

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Für die Creme:

250 g Butter (zimmerwarm)
150 g Puderzucker
500 ml Milch
80 g Zucker
Mark einer Vanilleschote
1 Prise Salz
60 g Stärke
4 Eigelbe
6 TL San Apart

Etwas Milch mit Zucker, Salz, Stärke und den Eigelben in einem Topf verrühren, bis sich alles gut vermischt hat. Restliche Flüssigkeit, Vanillemark und die Schote hinzufügen und bei mittlerer Hitze und ständigem Rühren zum Kochen bringen. Vanilleschote entfernen, Pudding umfüllen und mit Frischhaltefolie direkt über der Masse abdecken und abkühlen lassen.
Butter in der Küchenmaschine weißcremig schlagen. Puderzucker untermischen.
Den Pudding durch ein Haarsieb streichen, San Apart unterrühren und löffelweise unter die Butter rühren.

Für den Teig:

250 Margarine
250 g Zucker
6 Eier
350 g Mehl
1/2 Pk. Backpulver
2 EL Kakaopulver
1 Schuss Milch
1 Glas Sauerkirschen

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Butter und Zucker schaumig schlagen. Eier aufschlagen und nach und nach unterrühren. Mehl undBackpulver darüber sieben und unterziehen. Ofen auf 175C° vorheizen. Ein Viertel des Teiges in einen Backrahmen füllen, ein weiteres Viertel in Muffinförmchen mit je einem Esslöffel füllen. Restlichen Teig mit Kakao mischen und die Hälfte auf den hellen Teig Streichen und den Rest mit je einem Esslöffel wieder in die Muffinförmchen geben. Die Kirschen abtropfen lassen und auf dem Teig verteilen. In den Cupcakes hab ich je 3 Kirschen verteilt. Kuchen ca. 35 Minuten bei 175C° backen. Muffins brauchen nur ca. 15-20 Min.

Abkühlen lassen. Die Hälfte der Creme in den Backrahmen auf den Teig streichen und den Rest in einen Spritzbeutel füllen und auf die Cupcakes spritzen. Alles eine Stunde in den Kühlschrank stellen.

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Für die Schokoglasur

300 g Zartbitterschokolade
80 g Kokosfett

Beides über einem Wasserbad schmelzen. Cupcakes damit überziehen, den Rest auf dem Kuchen im Backrahmen verteilen.
Ca. 15 Min. warten. Dann ist die Schokolade nicht mehr so flüssig aber auch noch nicht zu fest. Die Konsistenz an einer Ecke testen.
Mit einem Messer den Rahmen lösen und entfernen. Mit der Teigkarte mit der feinen Zackung Wellen in die Kuvertüre zeichnen. Dabei nach jeder Reihe die Teigkarte ganz sauber machen und wieder ansetzen.

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Erdnussbutter-Schokotarte mit Johannisbeerfüllung

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Da das schöne Wetter auf sich warten lässt, finde ich es nur fair die „frühlingshaft-leichten“ Desserts auf meiner Liste auch warten zu lassen und stelle euch heute ein leckeres Rezept vor, dass ideal zu einem regnerischen kalten Tag passt. Man möchte sich einfach nur unter eine Decke lümmeln, Tee oder Kaffee in die Hand und mit einem Dessert auf dem Teller sich was Gutes tun.

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Ich habe mir endlich eine große eckige Tarteform gekauft, welche mir schon seit längerem im Hinterkopf schwirrte. Und als ich vor kurzem in Hamburg war und in einem kleinen Cupcakeladen ein Erdnussbutterdessert sah, kam mir der Wunsch wieder etwas mit dieser Köstlichkeit zu machen. Schnell entstand die Idee für dieses leckere Ensemble aus schokoladigem Boden, einer leicht Säuerlichen Johannisbeerkonfitüre und der samtigen Textur der Erdnussbuttercreme.

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Als Topping habe ich die Tartelettes teilweise mit Karamellsauce (Dulce de Leche) getoppt und mit gehackten Erdnüssen und einer kleinen Prise Meersalz garniert.

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Für den Boden könnt ihr euch an dieses Rezept halten.
Bei der gleichen Menge reicht der Teig für 4 kleine Tartelettes und eine große eckige Tarte.

Für die Füllung braucht ihr:

50 g Zartbitterkuvertüre
50 g Johannisbeermarmelade
170 g Butter
200 g Puderzucker
70 g Philadelphia Frischkäse
Prise Salz
170 g Erdnussbuttercreme (ohne Stücke)

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Fürs optionale Topping:
Karamellsauce (Dulce de Leche)
gehackte Erdnüsse
etw. grobes Meersalz

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Kuvertüre schmelzen, mit einem Silikonpinsel auf die Böden auftragen. Auskühlen lassen. Mit der Konfitüre bestreichen.
Für die Creme Butter weißcremig aufschlagen, Puderzucker dazusieben. Unter weiterem Mixen restliche Zutaten zufügen. Evtl. die Creme in den Kühlschrank stellen bevor ihr sie in den Spritzbeutel füllt. Tarte mit der Creme füllen und nach Belieben mit Erdnüssen, Karamellsauce und Meersalz garnieren.

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Overnight Oat – das gesunde Frühstück über Nacht!

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Viele verzichten aus Zeitmangel morgens aufs Frühstück. Dabei ist die erste Mahlzeit des Tages wichtig um den Stoffwechsel in Schwung zu bringen und mit Energie in den Tag zu starten. Diese über Nacht ziehenden Müslis sind grad der Renner für alle, die den Wecker morgens gerne nochmal auf Snooze stellen und jede weitere Minute  unter der Decke genießen, statt in der Küche zu stehen und Frühstück zuzubereiten.

Das Tolle an diesem Müsli ist, es wird nie langweilig! Man kann es nämlich mit verschiedensten Obstsorten, Gewürzen, wie Vanille oder Zimt und anderen Zutaten, wie z.B. Amaranth, gepuffter Dinkel, Lein- oder Chiasamen oder auch Nüssen zubereiten. Also es ist nicht nur abwechslungsreich, sondern auch vor allem gesund! Die Ballaststoffe und komplexen Kohlenhydrate sorgen für ein langanhaltendes Sättigungsgefühl und fördern gleichzeitig die Verdauung. Da der Blutzuckerspiegel nach dem Verzehr nur langsam ansteigt, ist die Gefahr von Heißhungerattacken geringer. Die ungesättigten Fettsäuren, die in Haferflocken stecken, sind ebenfalls gesund. Und alles was es euch an Zeit braucht, sind wenige Minuten am Abend zuvor!

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Die Basis besteht aus Haferflocken und Milch. Hier könnt ihr auch je nach Gusto variieren. Hafermilch, Sojamilch, Mandelmilch,- Haselnussmilch! Habt ihr die schonmal probiert? Seeeehr lecker! Gibt es von Alpro! Wie ich finde hat Alpro eh die beste Qualität an Milchprodukten. Es ist auch möglich 50% Milch 50% Wasser zu verwenden. Oder nur Wasser. Eine Prise Salz sollte man immer mit in eine Haferflockenmischung geben. Das hebt den Geschmack!

Die Grundregel lautet 2 Teile Flüssigkeit – 1 Teil Haferflocken. Aber selbst hier ist es euch überlassen, ob ihr die Konsistenz lieber etwas fester oder „matschiger“ mögt. Einfach ausprobieren!

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Sehr fruchtig wird es, wenn ihr, so wie ich es hier gemacht habt, noch einen Fruchtmus zubereitet. Einfach Früchte eurer Wahl pürieren und mit ins Glas Schichten! Ihr könnt das Ganze auch super in einem Schraubglas oder einer kleinen Tupperware zubereiten und es mit auf Arbeit nehmen.

Tipp: Das Glas aber nie bis zum Rand füllen, denn die Flocken und z.B. Chiasamen quellen noch ordentlich nach!

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Hier ist meine Variante an Overnight Oat:

50 g Haferflocken
120 g Sojamilch
1 TL Agavendicksaft
1/2 EL Leinsamen
1 TL Chiasamen
1 EL Amaranth
1 EL gehackte Walnüsse
1 EL geröstete Kokosraspeln
1 Banane
1 Mango
1-2 Minzblätter
etw. Saft einer Limette

Die Hälfte der Banane mit der Mango, dem Limettensaft und den Minzblättern pürieren.
Restlichen Zutaten vermengen. Die andere Hälfte der Banane zerdrücken und unter die Breimasse ziehen.
Erst etwas vom Fruchtpürree in das Glas geben und dann den Brei drüber schichten und mit dem Pürree wieder abschließen.
Das Ganze könnt ihr dann nach Belieben mit Fruchtstücken, etw. Leinsamen und gerösteten Kokoschips garnieren, denn das Auge isst ja mit!

Ab in den Kühlschrank mit dem Ganzen und am nächsten Morgen genießen!

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Rosen zum Valentinstag mal anders! – Vollkorn-Vanille-Cupcakes mit Himbeercremefüllung

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Happy Valentine’s Day!

Ausnahmsweise dürfen es diesmal „unechte“ Rosen sein!
Diese Cupcakes sind sehr leicht zu machen und haben einen tollen Effekt.
Man kann bei der Wahl des Teiges natürlich variieren. Auch die Farbe des Frostings kann durchaus nach Wunsch verändert werden.

Ich habe mal zur Abwechslung Vollkornmehl verwendet und für die Füllung eine Creme aus weißer Schokolade und frischen Himbeeren gemacht.

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Für ca. 12 Cupcakes

2 Eier (In einer Schüssel kurz aufgeschlagen)
115 g Butter
115 g Zucker
120 g Mehl (Vollkorn)
Mark einer halben Vanilleschote
1/2 TL Backpulver
Prise Salz

Butter, Zucker, Salz und Vanille zu einer cremig blassen Masse schlagen. Nach und nach die Eier langsam unterrühren. Mehl und Backpulver hineinsieben und unterheben, bis alles gerade eben zusammengefügt ist. Zu 2/3 in Förmchen füllen und bei 175 Grad ca. 15-20 Minuten backen. Abkühlen lassen.

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Füllung

12 Himbeeren
90 g weiße Schokolade
100 g Philadelphia Frischkäse
2 EL Zucker

Frischkäse mit Zucker verrühren. Schokolade schmelzen und nach leichtem Abkühlen mit dem Käse mischen.

Cupcakes in der Mitte etwas aushöhlen und mit etwas Creme und einer Himbeere füllen.

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Frosting

Reste von der Füllung
50 g Weiße Schokolade
Mark einer halben Vanille Schote
Evtl. Lebenmittelfarbe
125 g Butter
125 g Puderzucker, gesiebt
Prise Salz

Butter 5 Min. weißcremig aufschlagen. Puderzucker löffelweise unterrühren. Salz und Vanille dazugeben. Schokolade schmelzen und zu der restlichen Creme der Füllung zufügen. Anschließend ebenfalls löffelweise unter die Buttercreme ziehen.

Für Rosen mit Schattierungen, wie ich sie gemacht habe, nehmt ihr einen Spritzbeutel mit gewünschter Sterntülle, tunkt einen Holzspieß in Farbe und zieht damit Linien im Spritzbeutel. Und zwar von Sterntülle bis zum oberen Rand (also soweit hoch, wie ihr den Beutel dann auch befüllt).

Dann spritzt ihr nicht so wie normalerweise bei „Hauben“ von außen beginnend, sondern ich fangt innen an und spritzt Spiralförmig nach außen. Dadurch entsteht der Roseneffekt. Vor allem gut wird es mit Sterntüllen die tiefe Zacken haben, da diese den 3D Effekt besser unterstützen.

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